Löhne von A bis Z, 4. Auflage (Stand 03/2006)

"Was Sie schon immer über Löhne wissen wollten, sich bis dahin aber nicht zu fragen getrauten."

KLEINES KOMMUNALES SCHLAGWORTVERZEICHNIS

[Die nachfolgenden Texte sind ein Gesamtkunstwerk, ausschließlich satirisch gemeint und haben natürlich keinen irgendwie gearteten Bezug zur realexistierenden Faktizität - oder etwa doch ?]

Auf vielfachen Wunsch bringen wir im Folgenden Hinweise für Löhner Neubürger, Politikinteressierte und Menschen, die gern verstehen wollen, warum in Löhne alles "etwas" anders ist. - - - Weitere Anregungen zur Fortschreibung des kommunalen Schlagwortverzeichnisses und entsprechende Klärungswünsche werden - nach wie vor - gerne entgegengenommen und sind an das Redaktionsteam der LBA zu richten. Auch originelle Bevölkerungsbeiträge im "LÖHNER FORUM" werden berücksichtigt.

Herunterladen als PDF-File..Download

Schnellsuche

AKTE 164/89 =

Unauffindbar! heißt es im Löhner Rathaus. - Während beim vielgeliebten Eduard Zimmermann das "AKTENZEICHEN XY" ungelöst blieb, kam es in Löhne zu Aktenverlusten im Bereich der Gebührenbescheide. So fehlt seit 1989 die städtische "Akte 164/89", die Gebührenzahlungen der Firma Marktkauf beinhalten sollte. Finanzieller Schaden entstand der Stadt in sechsstelliger Höhe; bis zum heutigen Tage erfolgte keine Aufklärung des Falles (siehe LZ 12/95). ). - Verantwortlicher Abteilungsleiter war / ist der "Rechts-"Direktor Peter Danner, Ehegemahl der SPD-Kreisvorsitzenden und der abgewählten ehemaligen Landtagsabgeordneten Dorothee Danner. - Selbstverständlich sah der amtierende SPD-Bürgermeister keinerlei Notwendigkeit einzugreifen.
Als entsprechende Zusammenhänge von der LBA öffentlich dargelegt wurden, drohten die Genossen - vor allem Ex-Stadtdirektor Karl Heinz Gaul - dramatisch mit dem Gang zu Kadi.
Wohlwissend, dass der Staatsanwalt dann in alle Richtungen ermitteln würde, blieb es jedoch bei dieser Drohung. Keiner reichte Klage ein; frei nach Joachim Ringelnatz:
„Und da verzichteten sie weise dann auf den letzten Teil der Reise.“



ASYLANTENHEIM =

staatlich subventionierter Drogen-Hauptumschlagsplatz der Stadt – verkehrsgünstig an der Bünder Straße, Nr. 115, in Löhne-Ort gelegen.
Vom dreizehnjährigen Kind [LZ 1.10.’05] bis zum Greis wird hier jeder Interessent / Konsument bereitwillig von beflissenen Schwarzafrikanern - gegen einen kleinen Unkostenbeitrag - mit der Droge seiner Wahl (Kokain, Haschisch, Heroin, synthetische Drogen usw.) zuverlässig versorgt.
Die kostenlosen (–günstigen) Internetarbeitsplätze der städtischen Stadtbibliothek werden für die aufwendigen interkontinentalen logistischen Aufgaben der Asylanten gerne genutzt. In Kooperation mit dem Asylantenheim Hüllhorst werden zum Zwecke der strafrechtlichen Risiko-Minimierung die größeren Drogenvorräte außerhalb der Unterkunft „gebunkert“. [LZ 7.12.’05, NW 30.9.’05, LZ 25.10.’04, NW 31.1.’06] –
Die pastorale und propagandistische Betreuung der Drogendealer und ihrer Mitbewohner (Auseinandersetzung mit finsteren Vorurteilen der Bevölkerung) wird hingegen einfühlsam und kompetent vom Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche, Kirchenkreis Herford, (Spezialität: Abschiebe- und Asylverfahren) wahrgenommen. Der haupt- und nebenamtliche Einsatz von Bhazad Hamadeh und Pfr. Peter-Michael Voss ist hier besonders rühmend hervorzuheben. („Da weiß ich doch, wofür ich meine Kirchensteuer zahle.“)
Moralische Vorwürfe sind den asylbegehrenden Dealern sicher nicht zu machen, denn die bornierten Europäer – und insbesondere die schuldbeladenen Deutschen – haben immerhin pflichtvergessen versäumt, den materiellen Lebensstandart in Afrika, Asien und Übersee so anzuheben, dass Wirtschaftsfluchten überflüssig wären.
Ein mehrfach verhafteter Asylanten-Dealer - bereits gerichtlich abgelehnt, aber dennoch nicht ausgewiesen - wusste vor Gericht schlüssig darauf zu verweisen, dass er sozusagen zum Drogenhandel gezwungen ist: Die von der Stadt Löhne gezahlte Sozialhilfe reiche nicht vollständig dazu aus, auch „seine Familie in Afrika zu unterstützen.“ [NW 30.9.’05]



ATOMWAFFENFREIE ZONE =

Mitte der siebziger Jahre fasste der Löhner Stadtrat, unter Federführung der Genossen Hamel, Krahe und Johannsmeier - mit den Stimmen der SPD-Mehrheit - den international viel beachteten Beschluss, in Löhne keine Atomwaffen (mehr) aufzustellen. Als Ausdruck konsequenten Friedenswillens und internationalistischer Verantwortung konnte somit an den Gestaden der Werre ein entscheidender Beitrag zur Entschärfung des Ost-West-Konfliktes, zur Überwindung des Kalten Krieges wie auch zur Bekämpfung des revanchistischen BRD-Kapitalismus geleistet werden.



AUSSTEIGER-DENKMAL =

Löhne ist die einzige Stadt Deutschlands, die ein Aussteiger-Denkmal vorweisen kann.
Während Erich Maria Remarque in seinem Roman „Im Westen nichts Neues“ seinen Feldwebel Himmelstoß noch grimmig heiter „LÖHNE UMSTEIGEN!“ spielen lässt, geht obiges Denkmal sogar einen Schritt weiter und fordert: „LÖHNE AUSSTEIGEN!“ Was jedoch anschließend passieren soll, bleibt schließlich der Phantasie des geneigten Betrachters überlassen.



BAD LÖHNHAUSEN =

Kunstwort aus dem Kreis prominenter Löhner Verantwortungsträger, das den Wunsch ausdrückt, der Osterbach möge nicht auf ewig das Löhner vom Oeyhausener Gemeinwesen separieren; es möge endlich an der "Allee des magischen Weltklimas" zusammenwachsen, was die Gebietsreform des Jahres 1969 nicht zusammenkommen ließ.



BAHNHOFSUMFELD =

der Bereich in der Stadt Löhne, der mit gleichbleibender Stetigkeit die größte Kriminalitätsdichte aufweist. Die LBA fordert zum Schutze der Löhner Bürger hier wirkungsvolle Maßnahmen. Im Jahre 2005 konnte immerhin das Anbringen von Videoüberwachungsgeräten durchgesetzt werden.



BARRE-FRAKTION =

Wortschöpfung aus dem Hause Mattern, gebildet im Jahre 1994 (ursprünglich mit kritischem Unterton; Nachfolgebegriff für den Terminus "Jägermeister-Fraktion"); bezeichnet den inneren Entscheidungsring der Löhner CDU-Fraktion; benannt nach dem Zaubertrank, der bei den Mannbarkeits-/ bzw. Aufnahmeritualen und den obligatorischen Clubtreffen (im Clubhaus "Im Dall", Tennishalle) im Anschluss an - und in Vorbereitung auf - Fraktions-, Ausschuss- und Ratssitzungen sowie CDU-Vorstandswahlen (z.T. bis zum Verlust der Muttersprachlichkeit) konsumiert wird.



BEMMAN =

von der SPD mit Mehrheit gewählter und später von ihr wieder abgewählter Stadtdirektor, der in die (natürlich vom Steuerzahler) gut bezahlte Frühverrentung geschickt wurde, um Platz für die parteipolitisch motivierte Vorab-Inthronisierung des ersten hauptamtlichen Bürgermeisters zu machen.



BIOLOGISCHE LÖSUNG =

markante Formulierung, mit der der bis 2004 residierende CDU-Fraktionsvorsitzende Köstring deutlich machte, dass in Löhne die Interessen von älteren Mitbürgern (hier mit Blick auf einen betroffenen 87jährigen Anlieger - beim Ausbau der Koblenzer Straße) perspektivisch gesehen nicht [mehr] ernst genommen werden müssen. (NW 28.7.'01)



BLUMEN FÜR STUKENBROK =

kommunistisch-sozialistische Volksfrontvereinigung, die seit den 60er Jahren insbesondere kommunistischen und sowjetorientierten SED- bzw. DKP-Funktionären und Friedenskämpfern (notorisch bekannt aus den staatlichen Verfassungsschutzberichten) immer wieder eine Plattform bietet, die revanchistische und imperialistische Politik des kapitalistischen Westens bzw. der NATO (im Hinblick auf Kriegstreiberei, Nachrüstung, Berufsverbote usw.) zu geißeln. -
Führende Repräsentantin ist die Gattin des Sozial-Dezernenten der Stadt Löhne, Blomenkamp.
Keine andere Stadt Deutschlands ließ dem Arbeitskreis "Blumen für Stukenbrok" auch nur annähernd soviel Geld zufließen, wie die Stadt Löhne: Auf Antrag der CDU-Fraktion (!) flossen hier - allein im Jahr 2001 - 20.000 Deutschmark aus dem Löhner Steuertopf.



BLUTWIESE =


großes, ö$;kologisch wertvolles Naturschutzgebiet nördlich der Werre.
Hier fand am 1. August 1759 im Rahmen des Siebenjährigen Krieges (1756 - 1763) zwischen Preußen/England einerseits und Österreich/Frankreich andererseits (parallel zur "Schlacht bei Minden") das für die Preußen unter dem Herzog Ferdinand von Braunschweig erfolgreiche "Gefecht bei Gohfeld" - mit einem Sieg über die französischen Truppen - statt.
Nach dem Willen des ehemaligen CDU-Stadtverbandsvorsitzenden, Landesstraßenbauers und Ex-CDU-Bürgermeisterkandidaten Andreas Meyer, des CDU-Bundestagsabgeordneten Göhner und seit November 2005 auch der Löhner CDU-Ratsfraktion soll die Blutwiese demnächst von der Autobahnstrecke "Nordumgehung" (zur Entlastung der Stadt Bad Oeynhausen) durchschnitten werden.



BULL =

Bunte Liste Löhne, gewachsen aus den versprengten Löhner Überresten der 68er-Bewegung, die in den Achtzigern den Versuch machten, das politische Spektrum links der SPD abzudecken. Dabei sollten Kommunisten, Friedensbewegte, AKW-Gegner, Öko-Fundamentalisten, Anti-Berufsverbots-Kämpfer, Graue Panther und Autonome gesammelt werden. Den Grünen waren sie jedoch nicht "grün", weil ihnen selbige zu "verbürgerlicht" erschienen.
Zu den Gründungsmitgliedern zählte u.a. Altkommunist Ulli Adler, z.Zt. BuLL-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, zeitweilig auch Bundestagskandidat der SED/PDS und Kreisvorsitzender der Deutschen Kommunistischen Partei [DKP]) sowie Egon Schewe, den die SPD der BuLL jedoch abwerben und als SPD-Stadtverbandsvorsitzenden - später als ihren – jedoch erfolglosen – SPD-Bürgermeisterkandidaten - installieren konnte.



DESPERADOS, GESINNUNGSLUMPEN =

gegen die LBA gerichtete Ausfälle (NW 6.5.’02) des SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Egon Schewe, der seit Jahren versucht, sich über seine Funktion als dritter, später als zweiter Bürgermeister-Stellvertreter, als Herausgeber eindrucksvoller Kochrezepte sowie als Pausenfüller resp. Conférencier der vom Steuerzahler finanzierten Varieteenacht zu profilieren.
Im Wahlkampf entwickelte Schewe das Bedürfnis, auf den Sprachschatz Roland Freislers zurückzugreifen, welcher ursprünglich als kommunistischer Polit-Kommissar in der Sowjetunion in Lenins Diensten sozialistischenTerror ausübte, dann vom Linksfaschisten zum Rechtsfaschisten mutierte und schließlich als Präsident des Nazi-Volksgerichtshofes zu trauriger Berühmtheit kam, wo er die Männer des 20. Juli 1944 analog der Schewe’schen Diktion diffamierte. Eine entsprechende Nutzung des Begriffes „Gesinnungslumpen“ findet sich auch bei Adolf Hitler, der im Januar 1945 diesen Terminus (im Goebbel’schen „Sender Werwolf“) gegen diejenigen einsetzte, denen Zweifel am Endsieg des „Tausendjährigen Reiches“ kamen. -
Als getreue Stimme seines Herrn wusch Biedermann Dieter Schneider, SPD-Ratsherr aus Gohfeld, seine Hände in Unschuld, wusste jedoch genau, wer „die Bösen“ sind, übernahm und vertiefte den Schewe’schen Sprachgebrauch: „Hetze und Denunziation überlassen wird den Desperados von der LBA!“ (NW 15.7.04).



DEZERNENTEN-SPRINGEN =

in Löhne erfundene Sportart, die von Alt-Bürgermeister Hamel anlässlich der Ratssitzung vom 27.6.01 - präfiguriert durch die Aktivitäten des legendäre HB-Männchens - vorgeführt wurde. Bisher noch erfolglos für das "Guiness-Buch der Rekorde" nominiert.
[Aufgabe: Politische Transparente, die Demonstranten von einer (Rats)Empore bis zu einer Höhe von ca. 2,90 Meter herunterlassen, müssen von hochkarätigen Dezernenten (Teilnahmeberechtigung ab BAT I b bzw. ab A 15) in anlauflosen Sprüngen heruntergerissen werden.
Wer zuerst - eingewickelt in ein Transparent - auf dem Boden liegt, hat gewonnen.]



ELEKTROSCHROTT-DEPONIE =

zentrales Gartenschau-Ensemble und künstlerischer Gipfelpunkt der Landesgartenschau "Aqua Magica" im Jahre 2000. Inbegriff dessen, was nach rot-schwarzem Naturverständnis eine ideale Gartengestaltung ausmacht.
Überraschenderweise von den befürwortenden Stadtvätern resp. -müttern bisher noch nicht in den eigenen Vorgärten kopiert. (In materieller Hinsicht wurde diese "Garten"-Schau eine böse Pleite und blieb auch bei den Besucherzahlen, trotz günstigen Wetters, deutlich unter den Erfolgen der vergleichbaren Landesgartenschauen [z.B. in Oelde]).



EMR-ANTEILE =

1,84 prozentiger Besitzanteil der Stadt Löhne am EMR im Wert von ca. 10 Millionen €. Vom Frühjahr 2001 bis Dezember 2002 wurde im Rathaus mit anhaltender Emsigkeit geprüft und geforscht ("Marathon-Prüfung"). Offizielle Begründung: Die Verwaltung will herausfinden, ob das Halten der Anteile oder das Verkaufen günstiger wäre. Das Ergebnis wurde nach zwischenzeitlicher Rückbesinnung auf die tradierten Grundrechenarten gefunden: Die LBA hatte von Anfang an recht: Es ist wirtschaftlicher zu verkaufen!
Tatsächlicher Hintergrund: Die SPD wollte möglichst viel Zeit ins Löhner Land ziehen lassen, um die Bürger den 180-Grad-Kurswechsel der Sozialdemokraten vergessen zu machen bzw. zu verschleiern. – Denn - ursprünglich - bis Oktober 2001 - war die SPD radikal gegen den Verkauf, gründete hurtig eine "Anti-EMR-Verkaufs-Bürgerinitiative", sammelte mit Fleiß zahlreiche Unterschriften gegen die Privatisierung des EMRs, zog dann klagenderweise vor das Verwaltungsgericht Minden - und fiel daselbst prompt auf die Nase. (NW 18.10.01).
Der SPD-Ratsfraktion blieb es jedoch vorbehalten, zum Gesamtkomplex "kommunale EMR-Anteile" den krönenden Schlusspunkt zu setzen, der wie die sprichwörtliche "Faust aufs Auge" zu den vormals eindrucksvollen SPD-Bedenken passt:
In der Ratssitzung vom März 2005 forderten exakt die gleichen Genossen, die damals ein Horrorszenario mit kräftigen Farben dem Wähler - grad passend zur damaligen Landtagswahl vom Mai 2000 - ausgemalt hatten, eine recht bemerkenswerte Beschlussfassung:
Der Kreis Herford wird auf Antrag der SPD aufgefordert, nun zusätzlich auch die restlichen EMR-Anteile mit einem Nominalwert von 2,2 Millionen Euro abzustoßen und zu verkaufen! (LZ 9.3.05)



ERBLAST =

riesiger Schuldenberg von rund 85 Millionen €, den die SPD in der Zeit ihrer rund 60jährigen Alleinherrschaft in Löhne bis zur ihrer Abwahl bei der Kommunalwahl 2004 anhäufte und damit den Löhner Stadthaushalt in den Ruin riss.



FILZDREIECK, magisches =

beschreibt die politischen Ausgangslage, die die LBA im Jahre 2001 vorfand, als sie ihre bürgerorientierte Arbeit gegen Filz und Korruption in der Stadt Löhne aufnahm.



FÜLLHORN =

1.) Attribut der altrömischen Glücksgöttin Fortuna, die unstetig hin und herflatternd, knappgeschürzt, jedoch mit einer Augenbinde versehen, sich die Freude macht, aus ihrem schier unerschöpflichen Schatze reichhaltige Wohltätigkeiten - nach willkürlichem Belieben - den Sterblichen zu spenden.

2.) Symbol für der Klientel-Begünstigung durch die örtliche sozialdemokratischen Dependance, die es jahrelang versuchte, Frau Fortuna gleichzutun, dabei jedoch in Ermangelung eines dienstwilligen Dukatenesels auf dem Rücken der Löhner Steuerzahler den erstaunlichen Schuldenberg von rund 85 Millionen Euro anhäufte. – Im Unterschied zu der beispielgebenden altrömischen Dame wurden die verschenkten Steuergelder keineswegs willkürlich, sondern gezielt und sehenden Auges bei der roten Genossen-Klientel abgeladen (siehe Plus-Vereinigungen).



GLOBALISIERUNG =

Ein Hauch von großer weiter Welt durchpustete im Sommer '05 die Straßenschluchten der Ellerbuscher Straße. Keinem anderen als dem aus der Freien und Hansestadt Hamburg herbeigeeilten Spitzenarchitekt Professor Klaus Sill, bestens vertraut mit weltumspannenden Gebräuchlichkeiten, blieb es vorbehalten, den entscheidenden Anstoß zu geben, um Löhne auf einen internationalen Standard zu heben, unser Gemeinwesen reif für die vielbeschworene und zu Recht geforderte Globalisierung zu machen. Aus Anlass des traditionellen Richtfestes der neuen Feuerwehrhauptwache, bei dem die illustren Gäste und Ehrengäste leider noch etwas hinterwäldlerisch mit Bratwurst, Bier und Korn, statt mit Fish und Chips nebst Whiskey in Stimmung gebracht bzw. verköstigt wurden, durften die Ehrengäste dem neuen Bau alles Gute wünsche.
Unter Einwirkung der hochsommerlicher Mittagsglut entfaltetet Professor Sill seine zukunftsweisenden Visionen. Im Zentrum seiner Überlegungen der alles entscheidende Geistesblitz:
„Englisches Vokabular soll die neue Feuerwache adeln!“
Also Schluss mit den längst überholter, verstaubten teutonischen Beschriftungen, die seit alters her deutsche Spritzenhäuser mit einem Ruch von Provinzialität versehen.
Statt: „Retten, Löschen, Bergen“ jetzt endlich - im Rahmen des Sill’schen Globalisierungskonzeptes - „Retting“, „Lösching“, „Berging“, so jedenfalls der Umsetzungsvorschlag der NW vom 9.7.’05.
Und später, übers Jahr, bei der globalisierten Einweihungsfeier, flattert dann auf dem Dach der neuen Wache der „Union Jack“; pülskert im Feuerlöschteich original englischer Whiskey - selbstverständlich gerührt und nicht geschüttelt. -
Die mit Melone, Stockschirm und Kneifer ausgestatteten Prommis schmettern nun aus voller Brust: “God save the Queen!” – und das Echo wirft es vom Wiehen zurück ins Minden-Ravensberger-Land. -
Oder besser noch, sie rufen inständig:
„Oh Heiliger Sankt Florian, so schütze auch Mister Claus Sill vor den geistigen Wirkungen und Nebenwirkungen der Globalisierung!“



GOHFELDER TANNEN =

wunderschönes Naherholungsgebiet am Mittelbach mit attraktiven Wanderwegen und Kinderspielmöglichkeiten. - Selbiges wurde im März 1983 zur großen Überraschung der Vereinigten Staaten von Amerika und dem damals noch existierenden "Mutterland aller Werktätigen", der friedliebenden Sowjetunion, in einem einseitigen Akt des fortschrittlichen (sozialdemokratischen) Touristenvereins "Die Naturfreunde" zur "ATOMWAFFENFREIEN ZONE" erklärt (NW 8.3.83). -
Flankierend dazu wurden die Gohfelder Tannen auch zum Schauplatz leichtfüßiger Aktivitäten der frohsinnigen naturfreundlichen Volkstanzgruppe gemacht.



HAUS BECK =

1147 und 1151 wird das Gut Beck urkundlich erstmalig erwähnt. - Die dänische Königfamilie stand in verwandtschaftlichen Beziehungen zu den Herren von Beck, deren Rittersitz das "feste Haus Beck" war.



HAUSHALTSSPERRE =

Nachdem der Kämmerer und seine Partei, die SPD, sich im Dezember 2001 - trotz der Warnungen der LBA - nicht davon abhalten ließen, einen unausgeglichenen Haushaltsplan vorzulegen und zu beschließen, musste der Kämmerer im Mai 2002 die Notbremse ziehen und eine Haushaltssperre verfügen. Die LBA hatte zuvor auch die Fehlplanung des Werretalhallen-Umbaues aufgedeckt. Auch Folge der enormen politischen Anstrengungen des Löhner Ex-Bürgermeisters Werner Hamel: in seiner hauptamtlichen Amtszeit gelang ihm die Verdoppelung der Stadtschulden.
Kleinlaut gestand Kämmerer Held am 29.1.'03 schließlich ein: Die LBA hat recht - die städtischen Steuereinkünfte wurden falsch geschätzt, die EMR-Anteile müssen verkauft werden, der Ausbau der Werretalhalle ist nur mit Schulden zu bezahlen.



INTERNATIONALE =

Lieblingsmelodei des mittlerweile verrenteten Stadtoberhauptes Werner Hamel, besonders gern intoniert bei Lautenbegleitung durch sandinistische Freiheitskämpfer in trauter "Treibhaus"-Runde.
Die Löhner NW titelte (im Sept. 2000) mit Blick auf den gemeinsamen Abend der beiden Polit-Spitzen aus Condega und Löhne recht hübsch: "Der Bürgermeister besingt Che Guevara".



INTHRONISIERUNG =

kostenintensives Verfahren der verfrühten Einsetzung eines hauptamtlichen Löhner Bürgermeisters mit verheerende Auswirkung für die Finanzen der Stadt. Erinnert in seinen materiellen Dimensionen an die Inthronisierungen von einigen Renaissance-Potentaten.
Aufgrund eines SPD-Beschlusses wurde Stadtdirektor Bemmann - trotz laufenden Vertrages bis Ende '97 - bei vollen Bezügen vorzeitig in die "Wüste geschickt". Ursache waren nicht sachliche, sondern rein parteipolitische, d.h. wahltaktische Gründe: Der vorzeitig vom Rat gewählte Bürgermeister sollte mit dem Amtsbonus in den nächsten Wahlkampf geschickt werden. Diese SPD-Entscheidung kostete den Löhner Steuerzahler allein im ersten Jahr mehr als 1 Mio. DM und löste zusätzlich erhebliche jährliche Dauerkosten aus und wurde damit ein weiterer Nagel zum Sarg des städtischen Haushaltes:
Entgegen anderslautenden Versprechungen wurden statt 3 dann doch 4 Dezernate geschaffen.
Allein die Bildung der Stabsstellen zur Entlastung des Bürgermeisters kostet (pro Jahr) nach vorsichtigen Berechnungen ca. 150.000 DM.
Flankiert wurde die Installierung des neuen Bürgermeisters ferner von einer Beförderungswelle einmaligen Ausmaßes:
- Herr Blomenkamp kam von (1996) BAT II auf (1997) I [I b,I a wurden übersprungen]
- Herr Engelke kam von (1996) BAT II auf (1998) BAT I [I b,I a wurden übersprungen]
- Herr Ebke kam von (1997) BAT IV a auf nun I b gehoben.
- Frau Nolting kam auf BAT II.
- Frau Schneider von BAT III auf BAT II.
- Weitere Beförderungen gab es in der Führung der Wirtschaftsbetriebe (WBL)
Noch Anfang der 70er hatte die Avantgarde der ost-westfälischen Sozialdemokratie, die SPD-Mennighüffen, lauthals gefordert: im Rathaus soll keiner mehr als A 14 verdienen. Bei der Verrentung des letzten SPD-Bürgermeisters waren es - allein im Beamtenbereich - 3 Personen.



KEMENAS MÜHLE =

privates Mühlenmuseum am Mittelbach, unweit des Landesgartenschaugeländes, mit zahlreichen technikgeschichtlichen Besonderheiten. Liebevoll von der Familie Kemena und einem Freundeskreis gepflegt.



KOALITION =

Bisweilen wird von Seiten der SPD von einer „bürgerlichen Koalition“ im Löhner Rathaus gesprochen. Diese Behauptung, im Löhner Rathaus würde EINE Koalition bestehen, ist in mehrfacher Hinsicht falsch:
1) Zutreffend ist, das CDU und FDP sich vor der Kommunalwahl 2004 ganz offiziell eine dauernde Zusammenarbeit versprochen haben.
2) Ferner gibt es ein unerklärtes Bündnis zwischen der SPD und der PDS geführten Bunten Liste (BULL). Die SPD sah es offenbar als notwendig an, mit der SED-Nachfolgepartei, die regelmäßig im Verfassungsschutzbericht aktenkundig wird, den Schulterschluss zu vollziehen.
Hintergrund: SPD-Vorsitzender Egon Schewe und der Altkommunist Ulrich Adler hatten bereits vor Jahren eine gemeinsame linksmarxistische Gruppierung gegründet, aus der die BULL entsprang. Nachdem ihm eine Karriere in Aussicht gestellt wurde, trat Schewe später zur SPD über. Damals wie heute gibt es gemeinsame Ziele von Adler und Schewe, SPD und Bunter Liste: Umverteilung durch hohe Steuersätze, Beibehaltung des hohen Personalbestandes im Rathaus und Subventionierung der eigenen Klientel (siehe Plus-Vereinigungen).
3) Die Löhner-Bürger-Allianz hat eine Koalition mit anderen Ratsfraktionen grundsätzlich ausgeschlossen. Dennoch trägt die LBA selbstverständlich Verantwortung für unsere Stadt. Prüfstein ist bei jeder einzelnen Sachentscheidung ausschließlich das Wohl der Menschen. Koalitionspartner der LBA ist und bleibt der Löhner Bürger – und sonst niemand. Deshalb gibt es von Seiten der LBA so oder so keine Entscheidungsautomatismen. Sinnvolle Anträge finden in Rat und Ausschüssen unsere Unterstützung, ohne den Blick darauf, ob sie von SPD oder CDU kommen.



KÖLSCHER-KLÜNGEL =

a) markante Bezeichnung für ein gar vielschichtiges und geheimnisvolles politisches, privates und wirtschaftliches Verflechtungssystem von wechselseitiger Unterstützung und Gunstgewährung zwischen SPD, CDU, Verwaltung und Wirtschaft in der rheinischen Domstadt.
b) markante Bezeichnung für ein vergleichbares Verflechtungssystem von nachhaltiger Unterstützung und augenzwinkernder Gunstgewährung zwischen SPD, CDU, Verwaltung und Wirtschaft in der Stadt des magischen Schuldenkraters, benannt nach dem Multi-Talent Kölsch - zeitweise CDU-Ortsunionsvorsitzender, dann CDU-Stadtverbandsvorsitzender, dann stellvertretender Fraktionsvorsitzender, dann wieder kurzzeitig Stadtverbandsvorsitzender, wieder Ortsunionsvorsitzender und schließlich in den Fußstapfen Köstrings CDU-Fraktionsvorsitzender:
- erfolgreicher Baumeister der schwarz gebauten Kottmeyer-Villa im Naturschutzgebiet "Blutwiese";
- maßgeblicher Unterstützer der Legalisierung der schwarz gebauten Villa;
- Politisches Credo: „Die Löhner Landschaft muss zu Bauland umgewandelt werden!“
- Spezialist für die Umwandlung von Landschafts- bzw. Naturschutzgebiet in offizielles wohlfeiles Bauland, das er dann bebauen kann (erfolgreicher Versuch: z.B. Baxwittel / Mühlensiek; misslungener Versuch: Landschaftsschutzgebiet "Am Hagen"; noch in Bearbeitung befindliches Projekt: Leinkamp / Schierholzstraße. -
Wörtliches Zitat eines älteren Gohfelder Ratsmitgliedes bei der Diskussion innerhalb der CDU-Fraktion: "Das haben wir doch immer so gemacht. Wenn die SPD einen Umwandlungsantrag stellt, stimmen wir zu. Und wenn die CDU einen Antrag stellt, stimmt die SPD dem auch zu."
PS: Ein Versuch der LBA - per Ratsanfrage - die zahlreichen Umwandlungen von Landschaftsschutzgebieten innerhalb der Stadt Löhne (zum Zwecke der Wohnbebauung) ans Tageslicht und mehr Klarheit in diese Zusammenhänge zu bringen, wurden vom damaligen Bürgermeister Hamel und seinem Dezernenten Engelke - freundlich grinsend - mit der Begründung abgelehnt: Man sei "dazu nicht in der Lage, weil die Stadt keine entsprechende Statistiken führt."



KREISEL-KURT =

gängiges Löhner Kosewort für den gegenwärtigen Bürgermeister Quernheim, welches auf seine bereits als Bauamtsleiter dargestellte Vorliebe für die Erstellung von „Kreisverkehrsplätzen“ (Amtsdeutsch) oder „Kreisel“, „Puddings“ (volkstümlich) anspielt.
Selbstbezeichnung im eigenen Wahlprospekt: „DER PROFI“.



KUNST =


wird in Löhne GROSS geschrieben. Die SPD versteht darunter primär Graffiti, das von ihr seit langen Jahren befürwortet, toleriert, verteidigt und an städtischen Schulen "pädagogisch begleitet" wird. - Anträge der LBA, das Graffiti wenigstens an den städtischen Gebäuden zu entfernen, wurden von der SPD/CDU Filzkoalition stets abgeschmettert (siehe u.a. Kulturausschusssitzung vom 26.11.2002, Ratssitzung vom 24.4.2002) - dann aber - oh wunder - Anfang Juni 2002 in aller Stille am Löhner Gymnasium dennoch verwirklicht. Auch am städtischen Brückenhaus konnte die LBA die Graffiti-Beseitigung durchsetzen.



LANDSCHAFTSSCHUTZ-/NATURSCHUTZGEBIET =

"Bauland in spe" bzw. sozialdemokratische Verfügungsmasse zur Unterfütterung der (vormaligen) rot-schwarzen Filzkoalition - mit dem Ziel der Saturierung der Bauambitionen aus dem Umfeld der Barre-Fraktion (="Judas-Lohn" für den Verzicht der CDU auf oppositionelle Verhaltensweisen).



MAULKORB =

a) disziplinierender Beißschutz aus den Vorschriften der nordrhein-westfälischen Landeshundeverordnung, zur Sicherung der Bürger vor blutrünstigen Kampfhunden
b) in Löhne - im Rahmen eines bürgermeisterlichen Erlasses (= "Maulkorb-Erlass") eingesetztes Instrument, mit dem das Ex-Stadtoberhaupt Hamel seine dienstbaren Geister vor der Kontaktaufnahme mit (LBA-)Ratsmitgliedern schützen wollte.
Hamel teilte in der Ratssitzung vom 30.10.'02 den verblüfften Anwesenden mit, er habe seinen Bediensteten - ab sofort - verboten, Ratsmitgliedern noch irgendwelche Fragen zu beantworten.
Sämtliche (Sach-)Fragen an die Verwaltung müssten ab sofort erst einmal über seinen eigenen Schreibtisch laufen, erst dann würde zentral entschieden, wie bzw. ob eine Beantwortung erfolgen solle.
Vordem konnten sich (LBA-)Ratsmitglieder im Sinne der Löhner Bürger direkt an Verwaltungsmitarbeiter wenden, z.B. um zu vermitteln, um Fragen zu klären, um sich für die betroffenen Bürger einzusetzen. - Diese Zeiten waren nun vorbei; doch - überraschenderweise – durften Nicht-Ratsmitglieder - noch unzensiert - mit Verwaltungsangestellten sprechen, ohne dass der Bürgermeister dies steuern wollte / konnte.



MINUS-VEREINIGUNGEN =

Organisationen des sportlichen oder unpolitischen Raumes, deren Vorstandsmitglieder das Missvergnügen der SPD-Genossen ausgelöst haben und deren Unterstützungsanträge deshalb in Stadtrat abgeblockt werden (u.a. der SVLO, Obernbecker Schützenverein).



NAZI-KEULE =

grobschlächtiges Kampfwerkzeug (nach steinzeitlichem Urmuster) bei der Bekämpfung des politischen Gegners - mit der Zielsetzung der Diffamierung und Dämonisierung. Kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn die eigenen, sachlichen Argumente erschöpft oder in sich zusammengebrochen sind. Motto: "Wer es wagt, Sozialisten zu kritisieren, muss ein Nazi sein!"
Erste Anwendung bei Walter Ulbricht: "Adenauer ist der Hitler von heute".
Die NAZI-KEULE wurde in Löhne von jungen Sozialisten vielfach im Kommunalwahlkampf 1999 eingesetzt, u.a. indem bürgerliche Plakatierung mit Nazi-Hakenkreuzen beschmiert wurden. Weiterer Einsatz der NAZI-KEULE durch den damaligen Bürgermeister Hamel, der nach selbigem Muster in der Hauptausschusssitzung vom 12.06.2002 das LÖHNER-FORUM der LBA als "braunen Kanal"* beschimpfte.
Entwicklungsgeschichte der NAZI-KEULE: nach 1945 gab es in Deutschland unter den Demokraten Einigkeit in der gemeinsamen Verurteilung des rechtsradikalen Nationalismus. Daraus erwuchs in der Bundesrepublik die Gewohnheit, das "Dritte Reich" in moralischer Hinsicht als das "negative Maximum" aufzufassen (vgl. auch die physikalischen Experimente Fahrenheits, die maximale Kälte zu bestimmen).
Sozialisten, Kommunisten - Linksradikale aller Schattierungen - versuchen seitdem - in Leugnung der strukturellen Übereinstimmung der national- und realsozialistischen Diktaturen (der strukturellen Identität des Rechts- und Linksradikalismus, des Rechts- und Linksfaschismus, des Dritten Reiches und des Sowjetimperiums) - sich als den positiven Gegenpol zum Nationalismus darzustellen. Demokraten, die sich dieser Behauptung nicht fügen wollen, werden mit der NAZI-KEULE belangt: Sie sollen in die Nähe des Nationalismus gezerrt und somit diffamiert werden.---
* (Andere Interpreten deuteten Hamels Einwurf auch als eine nette nostalgische Reminiszenz an die Wurzeln der eigenen beruflichen Karriere im städtischen Klärwerk.)



PLUS- bzw. VORZUGS-VEREINIGUNGEN =

Organisationen des sogenannten vor-politischen Raumes, deren Vorstände überwiegend mit SPD-Genossen besetzt sind und deren Bezuschussungsanträge vor 2005 nicht dem Risiko ausgesetzt waren, durch den vormals SPD-dominierten Stadtrat oder dessen Ausschüsse abgelehnt zu werden (z.B. AWO; Naturfreunde; Arbeit & Leben; DGB; Nicaragua-Verein; Stadtjugendring; Verein für Politik, Kommunikation und politische Bildung).
Allein in der Zeit zwischen 1985 und 2005 erfuhren z.B. die Naturfreunde als klassische SPD-Klientelorganisation eine städtische Subventionierung von mehr als 108.000 Euro [lt. Ratsitzung vom 14.12.05, TOP 9.4.]. Diese Summe umschließt die direkte Bezuschussung durch Haushaltsgelder wie auch indirekte Bezuschussungen über die Löhner Anteile an den Gewinnausschüttungen der örtlichen Sparkasse. Nicht in dieser Summe enthalten sind weitere überregionale staatliche Subventionen.



PROFI-ZAPFANLAGE =

Die Stadt Löhne, genau im Schnittpunkt der Wendekreise von Herforder Pils (Herford) und Barre Bräu (Lübbecke) gelegen, und weit im Land bekannt als Heimat des "Löhner Oktoberfestes" (das schon vor Jahren in Bayerns Kapitale antizipiert bzw. mit gutem Erfolg imitiert wurde) verfügt als einziges Standesamt der Bundesrepublik Deutschland über einen besonderen Service für frisch vermählte Eheleute wie auch für die (seit 2002 von Rot-Grün installierten) "eingetragenen gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften" nebst trinkfreudigem Anhang:
Ungeachtet der aktuellen Haushaltspleite wird nunmehr ein veritabler Fetenkeller nebst aufwendiger Profi-Zapfanlage "vorgehalten". Es soll - samt hochwertiger Einrichtung - verhindern, dass nach vollzogenem Bindungsritual den Anwesenden die gute Laune vergeht oder gar die durchs Ja-Wort in Anspruch genommene Hälse bzw. Zungen antrocknen. Mannhaft - den Zustand der eigene Leber nicht achtend - gingen 2002 die Politiker der rot-schwarzen Filzkoalition voran: Sie ließen sich durch nichts davon abhalten, diese bahnbrechende Einrichtung einer volksnahen Kommunalpolitik, deren Vorbildcharakter weit über die Grenzen der Werrestadt hinweg zu beeindrucken wusste, höchstselbst gebührlich einzuweihen:
In vorderster Front die damalige sozialdemokratischen Mehrheitsfraktion ("Brüder zur Sonne, zur Freizeit!") - flankiert durch die nicht minder trinkfeste Barre-Fraktion (siehe oben) [gelegentlich auch noch als "CDU-Fraktion" bezeichnet].



PSYCHOTHERAPIE durch FISCHBAUCHBRÜCKE =

Ganz neue, fraglos bahnbrechende Methode der psychotherapeutischen Krisenintervention. In Löhne vom Leiter des städtischen Planungs- und Bauordnungsamtes Dipl.-Ing. Wolfgang Helten (SPD) entwickelt und dem staunenden Publikum in der Ratssitzung vom 14. Dezember 2005 präsentiert. Nach ausgiebiger klinischer Anamnese kam „Doktor“ Helten nicht umhin, bei den Bürgern der Werrestadt ein „markantes Defizit im Bereich kollektiver Identitätsfindung“ zu konstatieren. -
Die klassische, traditionelle Vorgehensweise, also die Unterbringung der Löhner Bevölkerung in geeigneten Heilanstalten schied mit Blick auf die große Patientenzahl und angesichts der finanziellen Probleme von Ulla Schmidts Gesundheitssystem von vornherein aus; also keine langwierigen Aufenthalte auf der Freud’schen Ledercouch, keine aufwendigen Schreitherapien oder Gesprächssitzungen, keine identitätsstiftende Arbeit mit Handschmeichlern.
Nach Wochen des Grübelns und des Forschens das Ergebnis: Seelen-Klempner Helten ist nicht nur zur kompetenten medizinischen Fallanalyse befähigt, sondern glücklicherweise auch in der Lage, ein geeignetes Therapeutikum zur wirkungsvollen Behandlung der Erkrankten zu verordnen:
Seine überraschende Antwort auf die lokale psychische Epidemie:
“Der heilsame Balsam für die deformierten Löhner Seelen besteht aus Stahl und Beton und hat die äußere Form einer gewaltigen, die Werre überspannenden Fischbauchbrücke.“
Diese Brücke - und nur genau diese - ist in der Lage, die tiefe innere Spaltung zu überwinden, deren Keim sich bereits 1811 in die heimischen Gemüter senkte. Ausgelöst wurde die Krankheit, als Napoleon die Werre zur Staatsgrenze bestimmte, als er Löhnes Norden dem Kaiserreich Frankreich zuordnete, dem Königreich Westfalen hingegen den Süden zuschlug.
Hier setzt Doktor Heltens Behandlung an: Grenzen überwinden, Yin und Yang versöhnen, das nördliche Ufer mit dem südlichen augenfällig durch „einen städtebaulichen Schwerpunkt“ verschwistern, die zerrissenen Löhner Seelenanteile behutsam - aber kraftvoll und rostfrei - zueinander fügen.
Der besondere Reiz dieser Kur liegt darin, dass sie überdies auch in der Lage ist, der Identitätsfindung und dem Selbstbewusstsein des ersten Bürgers der Stadt kräftig aufzuhelfen: Bürgermeister Quernheims Ruhm, in Stahlbeton gegossen, kann so augenfällig für zukünftige Generationen verewigt werden.
Da ist auch der CDU, die sich ansonsten eine geradezu lippische Sparsamkeit aufs Panier bzw. in das nun schon etwas verblichene Wahlkampfpapier geschrieben hat, auch das Allerbeste nicht zu teuer:
Schlappe 800.000 € soll das heilsame Brücken-Bauwerk - nach vorsichtigen Schätzungen – insgesamt kosten.
Legt man die anteiligen Pro-Kopf-Kosten auf alle 42.000 Bürger und ihren Bürgermeister um, wird man unschwer feststellen müssen, dass für dies kleine Geld kein Psychiater der Welt auch nur eine einfache Spinnen-Phobie bekämpfen könnte.
Risiken und Nebenwirkungen: Die bemerkenswerten Kosten werden wohl sämtliche Versuche, dem maroden städtischen Haushalt wiederaufzuhelfen, zunichte machen. Deshalb wird es wohl nötig sein, bei der Sport- und Vereinsförderung in Löhne zukünftig gewisse Abstriche zu machen.



RADIO HERFORD =

Beliebt - wie sauer Bier: Keine Kommune im gesamten Kreis Herford ist bereit, der Stadt Löhne die gekündigten Besitzanteile an der Beteiligungsgesellschaft für Radio Herford zu abzunehmen. Geschäftsführer Uwe Wollgramm versprach im Hauptausschuss vom 8.9.’05 zwar für spätere Zeiten Gewinne und die Rückzahlung der zusätzlich gewährten Kredite, konnte oder wollte jedoch keinen Termin nennen und keinerlei Auskunft darüber geben, welche (Zins-)Verluste der Stadt Löhne schon bisher durch den Aufkauf der Anteile entstanden sind.
1991 hatte die Stadt Löhne auf Betreiben der SPD kräftig zugelangt: Mit dem wohlfeilen Geld des Steuerzahler wurden mehr als doppelt so viele Gesellschafter-Anteile gekauft, wie sich die Städte Herford und Bünde, die beiden größten Orte des Kreises, ZUSAMMEN leisten konnten.



REKORDE =

- keine Stadt in NRW hat weniger Waldflächen als Löhne;
- keine Stadt in NRW hat eine höhere Kraftfahrzeugdichte;
- in keiner Stadt in NRW wird die Ausweitung der Erholungsgebiete konsequenter von der Ratsmehrheit abgeblockt als in Löhne.



(RE-)SOZIALISIERUNG von JUSOS =

Ein interessantes sozialpsychologisches Experiment wurde 2005 vom örtlichen Jugendamt durchgeführt.
Unter der Federführung des sozialdemokratischen Dezernenten Blomenkamp wurde versucht, einige seiner jugendlichen SPD-Parteigenossen, sogenannte Jungsozialisten, zu (re)sozialisieren.
Hintergrund: Im vergangenen Kommunalwahlkampf hatten sich die argumentativen Möglichkeiten dieser halbwüchsigen Jusos erschöpft und sie gerieten mit dem Gesetz in Konflikt, da sie in der Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner zu Mitteln der >Nötigung< und >Gewalttätigkeit< griffen.
Die Gruppe der Junggenossen unter ihrem Rädelsführer, dem Juso-Vorsitzenden Anil Sehirli, wurde dann von Kriminalpolizei und Bielefelder Staatsanwaltschaft dingfest gemacht und verhört (Az: 46 Js 588/04). Weil sie sich alsbald als geständig und reumütig erklärten, sahen die Justizbehörden schließlich von der Einleitung eines offiziellen Strafverfahrens ab, und alle vier wurden der erzieherischen Obhut des örtlichen Jugendamtes überstellt.
Das Amt, das seine Maßnahmen neuerdings als „Produkte“ definiert, unternimmt mit dem „Produkt Nr. 4“ regelmäßig den Versuch, bei auffällig gewordenen jugendlichen Straftätern mit erzieherischen und therapeutischen Verfahren einzuwirken, um eine gesetzeskonforme Lebensweise anzubahnen. In diesem konkreten Fall bediente sich die Stadt Löhne dabei der professionellen Hilfe des Vereins „Der Anleger – Soziales Lernen“ in Herford.
Dem Vernehmen nach wurde hier mit Anil Sehirli und seinen Jung-Genossen ein eingehendes Konflikt-Trainingsprogramm durchgeführt. Zielsetzung: Es soll die Fähigkeit erworben werden, zukünftig Auseinandersetzungen im Alltag gewaltfrei gestalten zu können.
Mit Blick auf die Rückfall- bzw. Sozialprognose der Täter teilte „Der Anleger“ mit, dass die Beschuldigten anschließend den Eindruck vermittelt hätten, „aus dem Geschehenen gelernt zu haben.“ Doch mussten sie darauf hingewiesen werden, „dass sie bei einem weiteren Vergehen mit einer Bestrafung rechnen müssen.“



REVOLUTIONSROMANTIK =

zentrale Gefühlslage des bis 2004 amtierenden Bürgermeisters, bestimmend für die ...
- Auswahl seiner Freude (Don Carlito, Don Ernesto);
- Intonierung entsprechenden Liedgutes (Internationale etc.);
- Kanalisierung örtlicher Finanzströme;
- Schwerpunktsetzungen städtischer (Auslands-)-Aktivitäten;
- Entfaltung einer regen Reisetätigkeiten (z.B. Nicaragua, Osteuropa).



RÜHRUPS MÜHLE =

aus eindrucksvoller bürgerschaftlicher Eigeninitiative (Verein "Vom Korn zum Brot") erwachsenes äußerst sehenswertes bäuerliches Mühlen-Ensemble auf dem Wittel - häufig mit lebendigen Programmangeboten.



SACHLICHKEIT =

Es gibt Dinge, auf die kann man sich verlassen; die sind „bombensicher“, so sicher wie das sprichwörtliche „Amen in der Kirche“: Dazu gehört die Milde des Frühlings, die Hitze des Sommers, der Nebel des Herbstes und die Kälte des Winters – und seit der letzten Löhner Kommunalwahl auch der bürgermeisterliche Appell zur Sachlichkeit.
Regelmäßig ruft er abweichende Meinungen zur Ordnung. Genauer gesagt, Quernheim fordert expressis verbis >die Rückkehr zur Sachlichkeit<.
Wenn mal gerade keine Rats- oder Ausschusssitzung ist, ruft er erst zum Pressegespräch (NW + LZ 14.1.06) – und dann dort zur >Ordnung und Sachlichkeit<. (Seine besonders bevorzugte Lieblings-Sprechblase: „Lassen Sie uns[?] doch endlich wieder sachlich werden!“)
Wer ist >unsachlich<? Wer wird zur Umkehr aufgefordert?
Natürlich nicht wirklich „wir“, sondern die „anderen“, also alle diejenigen, die Q’s Meinung nicht teilen.
Soll heißen: LBA und SPD waren in den vorangegangenen Wochen vom tugendhaften Pfad der Sachlichkeit abgewichen; waren anderer Meinung als >der Profi<. - CDU und FDP hingegen blieben brav auf der Spur des Bürgermeisters, also nach dem Urteil von Quernheim >sachlich<. Die brauchen nicht umkehren, die dürfen so weitermachen, wie bisher. Das gab ein Sternchen. -
Wer entscheidet denn darüber, wer und was >sachlich< ist?
„Natürlich der Bürgermeister. Der ist Profi. Der hat den Überblick, den übergeordneten Standpunkt. Der ist immerhin von 51,11 % der Löhner Wähler (bei einer Wahlbeteiligung von 52,55 %) gewählt worden. Also weiß er, was richtig ist und er weiß auch was falsch ist! Das müssen SPD und LBA doch endlich kapieren.“
LBA und SPD müssen ihren Irrtum einsehen. Umkippen oder einknicken, egal wie, – auf jeden Fall aber die Meinung des Profis in Sachen >Leinkamp-Bebauung< übernehmen; und natürlich bei der >Fischbauch-Brücke< auf Sparsamkeit verzichten, den Deckelungs-Antrag wieder korrigieren und anschließend brav und ruhig sein.
„Dann ist der Bürgermeister auch wieder huldvoll, lächelt milde, lobt die reuigen Sünder vielleicht sogar. Und unsere kleine Löhner Welt ist wieder in Ordnung.“
Und wir alle können uns wieder daran erfreuen, was wir für einen tollen Profi-Bürgermeister haben: Der so ein sauber gescheiteltes Weltbild hat, der immer weiß, was gut und böse ist, und der vor allem immer auf der richtigen Seite steht – dort, wo Wahrheit und Klarheit glänzen, Freud’ und Wonne und – eben – >Sachlichkeit< herrschen



SANDINISTEN =

mittelamerikanische Terroristen mit innigen Beziehungen zu prominenten Löhner Revolutionsnostalgikern, zu Saddam Husseins Irak, zu Mahmoud Gaddaffis Libyen sowie zur baskischen Untergrundorganisation "Eta" (siehe: Berliner Morgenpost 2.11.'01).
Das (vorläufig) "letzte Gefecht" des Sandinistenregimes erfreute zwischen 1979 und 1990 die Einwohner Nicaraguas zwar mit dem segensreichen Sozialismus - kostete andererseits jedoch ca. 15.000 Menschenleben. -
Auch noch kurz vor der partnerschaftlichen Reise des Löhner Bürgermeisters in die sandinistisch beherrschte Partnerstadt Condega (Januar 2002) wurden in Nicaragua Massengräber entdeckt, in denen die Opfer der Erschießungen liegen, die der ehemalige sandinistische Innenminister und heutige sandinistische Parteichef Thomas Borge angeordnet hatte. -
Im Rahmen der antiimperialistischen Bruderhilfe setzte seinerzeit auch Fidel Castro seine sozialistischen Bombenflugzeuge ein, um die renitenten Miskito-Indianer an der Atlantikküste von den Vorzügen des Sandinismus / Marxismus zu überzeugen. (siehe: www.radiovaticana.org 16.1.02 und www.igfm.de 16.1.02). -
Von einem Gedenken an die Mordopfer der Sandinisten oder gar einer Kranzniederlegung, wie dies Ex-Bürgermeister Hamel in Polen seinerzeit pressewirksam inszenierte (Frühjahr 2002), war bei seinem Besuch in Nicaragua nichts zu vernehmen.



SÄUBERUNGEN =

1.) Eindrucksvolle Aktivitäten einer gewissen "Clementine" im Werbefernsehen der siebziger Jahre.
2.) Maßnahmen von links- und rechtsfaschistischen Regimen in der Endphase der angewandten "Salamitaktik" in der Schrittfolge "Diffamieren! Isolieren! Liquidieren!" -
In der Schlussphase werden die noch verbliebenen, restlichen Gegner der faschistischen bzw. totalitären Parteiführung liquidiert (z.B. während der Jakobinerherrschaft besonders ab 1792; innerhalb der NSDAP unter dem Vorwand des "Röhmputsches" im Jahre 1934; in der UdSSR unter Stalin vor allem ab 1935; nach dem Zusammenschluss von SPD + KPD zur SED ab 1948): "Säuberung der Partei von feindlichen und entarteten Elementen").
3.) offene Drohung [nach dem Muster von 2.)] - seit der CDU-Mitgliederversammlung 2001 - gegenüber denjenigen Parteimitgliedern der Löhner CDU, die die neue Löhner CDU-Spitze ablehnen, sich nicht freiwillig dem Diktat der Barre-Fraktion (siehe oben) unterwerfen wollen und eine SPD-unabhängige CDU-Politik wünschen.
4.) Ausschlussdrohung gegenüber SPD-Mitgliedern, die sich auf lokaler Ebene ganz offen zur LBA bekennen.



SCHILDA =

Wie weiland in alter Zeit der ehrenwerte Magistrat von Schilda auf die Idee kam, aus Gründen der Kostenoptimierung sein neues Rathaus ganz ohne Fenster zu bauen, so ließ sich auch die Löhner Verwaltung unter der kompetenten Federführung des hochwohllöblichen Baudezernenten Volker Engelke (SPD) von diesem klugen Spargedanken inspirieren und beflügeln.
Im Rahmen des epochenübergreifenden Gesamtprojektes, das darauf zielt, Löhne zum ostwestfälischen Werre-Venedig umzugestalten, wurde von der SPD der Bau einer neuerlichen Werrebrücke zwischen Obernbeck und Löhne-Ort veranschlagt und schließlich durchgesetzt.
Doch, oh weh, kaum waren die Stimmen zur Kommunalwahl 2004 in der Wahlurne, da stellte sich überraschenderweise heraus, dass die Funktionalität dieses eindrucksvollen Brückenbauwerkes OHNE einen Anschluss an das allgemeine (Rad-)Wegenetz gravierend gemindert ist. –
So kam es, dass, trotz dieses rühmenswerten Spargedankens, die Ratsherren von Löhne nun doch nachträglich den Bau von Anschlusswegen beschließen mussten. - Aus der überraschenden Erkenntnis klug geworden wurden dann sicherheitshalber gleich drei Zugangsstrecken gebaut.
Mit besonders rührender Einfalt dokumentierte SPD-Ratsherr Heinz Johannsmeier in diesem Zusammenhang, wie Politiker auch größten Unfug der Bevölkerung noch plausibel machen wollen. Seine pfiffige Begründung: Der Bau der neuen Radbrücke sei ein wirkungsvolles Werk „gegen die jährlich 8000 Tote im Straßenverkehr“. – Sollte er recht haben, ist damit zu rechnen, dass die bis dahin stetig absinkende Kurve der Bevölkerungsentwicklung in Löhne sich zukünftig mächtig ins Gegenteil verkehren wird.



SPAREN =

exotisches und unverständliches Fremdwort für die Löhner SPD und ihren kommunistischen Appendix namens BULL / PDS. –
Auf die Vorhaltung der anhaltenden und nicht erschütterbaren Sparunwilligkeit angesprochen, versuchte sich PDS-Genosse Ulrich Adler zu rechtfertigen (Rat 9.11.05): „Wir haben doch Sparvorschläge gemacht; wir haben ja gefordert und dafür demonstriert, dass die Kommunen mehr Geld von der Bundesregierung bekommen sollen.“



STADTBIBLIOTHEK =

im ehemaligen Sparkassengebäude an der Alten Bünder Straße in Löhne-Bhf., verfügt über ein beachtliches Angebot an Unterhaltungs- und Sachbüchern, Zeitschriften, Medien und Spiele. Internetarbeitsplätze und der Anschluss an die Fernleihe runden das Angebot ab. Freundliche und sachkundige Mitarbeiter kümmern sich um die Bürger.



STADTBUS, magischer =

Löhne hat nun ein "Stadtbussystem" erhalten, welches unter dem neudeutschen Fachterminus "ÖPNV" firmiert. Im Frühjahr des Jahres 03 wird das alte EMR-Bussystem abgeknipst.
Die Stadtväter (und -mütter) erwogen hin und her: Zentrales Problem - die bis 2005 residierende rot-grüne Landesregierung hat (grüne Umweltschwüre hin - rote Sonntagsreden her) die Landeszuschüsse für den öffentlichen Personennahverkehr drastisch zusammengestrichen. Soll heißen: Es steht nur noch sehr wenig Geld zur Verfügung.
Wochenlang kreißte der Arbeitskreis und brachte schließlich folgendes Ergebnis zu Tage:
Löhne-Bhf., Gohfeld, Ostscheid und Bischofshagen sind an das neue System recht gut angeschlossen - Löhne-Ort wird dagegen stiefmütterlich behandelt. (Das führte dazu, dass die Genossen ihrem Ratskollegen Fritz Fischer großzügig - als Einzigem - gestatteten, in der Ratssitzung gegen das Stadtbussystem stimmen zu dürfen.)
Die Verbindung nach Herford ist schlecht ("Die Kaufkraft soll ja nicht in die Kreisstadt abfließen!"); die Verbindungen nach Oeynhausen sind deutlich besser (Im Hintergrund grüßt Ex-Bürgermeister Hamels Alterstraum von "Bad Löhnhausen" an der Straße des magischen Weltklimas quer durchs untere Werretal sowie die Solidarität für Oeynhausens vereinsamte Innenstadt.).-Aufschlussreich sind die wirtschaftlichen Grundlinien des Bussystems:
1. Eine Haltestelle beim Aldi / Kaisercenter ist nicht geplant.
2. Natürlich hält der Bus direkt vorm Marktkauf.
3. Der Ratio-Markt wird weiträumig umfahren also gar nicht erst miteinbezogen.
Ergebnis:
a) Das neue System schreibt die bisher inoffizielle Verlagerung der Innenstadt in die Räumlichkeiten der Firma Marktkauf auch offiziell fest.
b) Wettbewerbsgleichheit - allein zwischen den Löhner Verbrauchermärkten (Ratio, Aldi etc.) - ist nicht gewünscht, frei nach dem sozialistischen Motto: "Alle sind gleich -aber einige sind gleicher."
c) Die "Innenstadt" wird weiter ausgetrocknet werden. ("EXTRA DRY")



STAHLSTÜHLE =

ganzer Stolz der Stadt Löhne und Schmuckstück im Eingangsbereich der Werretalhalle.
(Frei nach der Definition: "Kunst" ist all jenes, was keine sinnvolle Funktion erkennen lässt.) -
Von SPD, BuLL und Teilen der CDU als "Kunst zum Anfassen" bejubelt und beschwärmt, wurde 1997 die "Idee" des Stahl-Gestelles dem "Künstler" Timm Ulrich für 5.000 Deutschmark seitens der Stadt abgekauft. (Möglicherweise besteht die eigentliche Kunst darin, anderen Menschen [die über die Abgaben der Steuerzahler verfügen dürfen] "solche Ideen" im Tausch gegen bares Geld aufschwatzen zu können.)
Der städtische Bauhof, bis zu diesem Zeitpunkt bei der Kunstproduktion noch nicht weiter hervorgetreten, musste zusammenschweißen, was zusammengehört, und liefern.
[Es wäre angesichts der ausgebrannten städtischen Kassen zu erwägen, ob sich der Löhner Bauhof zur Sanierung seiner maroden Finanzen nicht doch um die attraktiv vergütete Ausrichtung der nächsten "Dokumenta" in Kassel bewerben sollte.]
Die (ernstlich) vom Künstler vorgebrachte philosophische Begründung der metallenen Gestänge lautete:
Die sitzlosen Stühle sollen "PLATZHALTER FÜR EIN ZENTRUM IN LÖHNE" sein (LZ 29.11.'97). - Diese tiefsinnige Deutung wird unterstrichen durch einen zusätzlichen Platzhalter für das fehlende Löhner Zentrum, der vis-à-vis zu bestaunen ist, nämlich die seit Jahren brach liegende Investoren-Wüste an der Alten Bünder Straße.



ULENBURG =

wichtigstes historische Gebäude (1299 erstmalig erwähnt) der Stadt Löhne mit wunderschönem Schlosspark (z. Zt. im Besitz der diakonischen Einrichtung "Wittekindshof"). Das Gebäude des gegenwärtigen Wasserschlosses wurde 1568 - 1570 errichtet. Die LBA fordert die Übernahme der städtischen Verantwortung für das Schloss. SPD und Verwaltung sperrten sich ursprünglich total, seit der Ratssitzung vom 6.12.'01 wollten sie das Gebäude mit fremden Geldern, d.h. mit den Finanzen des Kreises Herford, kaufen.



UNTERE WERRE =

Arbeitskreis der beiden Städte Löhne und Bad Oeynhausen, aus Mitgliedern aller Fraktionen (aus Löhne, SPD, CDU, BuLL) der beiden Stadträte. Lediglich der LBA wurde 2001 die Entsendung eines Vertreters verwehrt worden.
1. Ablehnungsbegründung: "Die Stadt Bad Oeynhausen darf die Beschlussfassung nicht aus der Presse erfahren. Wir müssen vorher mit ihr Kontakt aufnehmen." / Als dieses Argument ausgeräumt war:
2. Ablehnungsbegründung: "Die LBA darf keine sachkundigen Bürger, sondern nur Ratsmitglieder benennen." / Als dieses Argument ausgeräumt war, weil dann Ratsmitglieder vorgeschlagen wurden, kam die
3. Ablehnungsbegründung: SPD-Fraktionsvorsitzender Krahe: "Die Mehrheiten im Arbeitskreis würden sich durch einen LBA-Vertreter verändern." / Als dieses Argument ausgeräumt war, weil sich herausstellte, dass der LBA-Vertreter nur Zuhörer - aber nicht stimmberechtigt - sein würden, kam die
4. Ablehnungsbegründung (10.12.'01): "Wir, Verwaltung, SPD/CDU würden ja gerne, aber der Oeynhausener Bürgermeister will die LBA nicht dabei haben, weil er dann auch Vertreter des Oeynhausener Bürgerforums in Kauf nehmen müsste.



VERFASSUNGSSCHUTZBERICHT =

Immer wieder wird die Stadt Löhne als Hochburg des Islamismus’ im Verfassungsschutzbericht erwähnt, ein Ergebnis der jahrelangen sozialdemokratischen Politik, möglichst viele Moscheen und Islamismus-Zentren in Löhne anzusiedeln. (Jüngste Erwähnung im NRW-Verfassungsschutzbericht 2004, S. 218; Redaktionsschluss 31.1.’05) - Die Aufdeckung dieser Tatbestände passt jedoch nicht ins - bürgernahe - Bild, das die SPD gerne von sich zeichnet.
Besonders keck ging jedoch Obergenossin und SPD-Kreisvorsitzende Doro Danner in ihrem letzten Landtagswahlkampf (2005) mit der Realität um. Sie bestritt schlichtweg den Tatbestand, wonach das Treiben der Islamisten in der Stadt Löhne im Verfassungsschutzbericht aktenkundig wurde (im Bericht aus dem Jahre 2000 {S. 2380} direkt über dem Bildnis von Usama Bin Laden).
Wenn man schon den Verfassungsschutzbericht der eigenen rot-grünen Landesregierung nicht lesen will oder verstehen kann, dann wäre immerhin von einer Löhner Landtagsabgeordneten doch zu erwarten, dass sie wenigstens die örtliche Tagespresse verfolgt. Auch die NW titelte nämlich am 19.9.2001 auf der ersten Lokalseite: "Löhne als Hochburg der Hisbollah" und bezog sich dabei ganz ausdrücklich auch auf den Verfassungsschutzbericht des seinerzeit SPD-geführten Landesinnenministeriums.
In diesem Bericht erfährt man denn auch, dass die Hisbollah oder die "Partei Gottes" sich die völlige Vernichtung Israels mit terroristischen Mitteln zum Ziel gesetzt hat, in Deutschland über 800 gewaltbereite Mitglieder verfügt und regelmäßig Terroranschläge in Israel durchführt.
Frau Danner setzte kühn dagegen und behauptet dreist: "Völliger Quatsch. Löhne ist in dem Bericht gar nicht erwähnt." (LZ 12.4.05, NW 14.4.05)
Auch weitere in der Stadt Löhne ansässige islamistische Fundamentalisten werden im gleichen Verfassungsschutzbericht ausführlich bezeichnet und kritisch gewürdigt.
Dies alles passt Frau Doro nicht ins Konzept. Der Grund: Sie war es nämlich ganz persönlich, die im Petitionsausschuss des Landtages die Einrichtung des Islamismus-Zentrums an der Bergkirchener Straße durchsetzte und die Bedenken der betroffenen Bürger in den Wind schlug. - - -
Wie beschreibt Christian Morgenstern so hübsch einen Wahrnehmungs-Akrobaten vom Schlage der Danner-Doro: „Und er kommt zu dem Ergebnis: Nur ein Traum war das Erlebnis. Weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf.“



VILLA MEYER =

1884 in Gohfeld-Bischofshagen, heute Löhne-Bhf., Oeyhausener Straße, erbaute Villa des bekanntesten Löhner Zigarrenfabrikanten Meyer, nach 1945 britisches Hauptquartier. Zwischen 1967 und 1988 Tanzlokal "Casino Royal". Seit 1988 im Besitz der Stadt. 1991 erfolgte der Umbau zum Löhner Standesamt und seit 2002 zusätzlich Herberge einer hochwertigen Barre-Profi-Zapfanlage - offiziell eingerichtet als besonderer städtischer Service für trink- und feierfreudige Trauleute, die den vollzogenen Ringwechsel nicht nur mit einem Gläschen Sekt, sondern auch mit einem gut gezapften Barre begießen wollen.



VORURTEILE, böse =

Welch eine Freude. Ein Sonnentag für Löhne. Die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Löhner Frauen (AsF) räumt beständig mit Vorurteilen auf; mit Vorurteilen über Islamisten; mit bösen, bösen - aber weit verbreiteten - Vorurteilen über deren angebliche Gewalttätigkeit. So kann man’s regelmäßig in der Tagespresse lesen.
Dazu das passende Bildnis, gleichsam das friedliche Miteinander von grüner und roter Fahne optisch illustrierend: Traulich vereint auf gemeinsamem Foto: Die Kopftuchträgerinnen vom VIKZ (Verein Islamischer Kulturzentren) zusammen mit den - noch - unverhüllten Sozialdemokratinnen als deren Schwestern im Geiste. Dazu weibliche Prominenz: Die Gattin des zweiten Bürgermeisterstellvertreters Schewe und die städtische Gleichstellungsbeauftragte. Auch mit dabei: Die abgewählte Danner-Doro, schon wieder vorsichtig strahlend.
Sie hat nun, da die Löhner sie aus dem Düsseldorfer Landtag abgezogen haben, wieder mehr Zeit. Zeit, die sie zusammen mit der AsF-Chefin Christina Nesenhöner gründlich zur richtungsweisenden Koran-Exegese nutzte.
Nachdem die vormalige Frohbotschaft aus Frau Danners Mund, wonach der VIKZ gar nicht im Verfassungsschutzbericht erwähnt ist, wie eine Seifenblase zerballerte, beglücken die Genossinnen jetzt erneut mit froher Kunde:
"DER KORAN VERBIETET MORD UND GEWALT!" (LZ 21.9.05) -
Ja, so etwas. Das freut alle sehr. Endlich, ein wichtiger religionswissenschaftlicher Durchbruch:
Der Koran ist gar nicht so, wie man dachte: Alles ganz friedlich!
Osama Bin Laden und die Taliban, die Rucksackbomber von London, der 11. September 2001 in New York, die täglichen Bombenattentate im Irak, Bombenanschläge in Madrid oder den Ferieninseln Indonesiens - alles ein Riesenmissverständnis!
Das alles hat mit Islam und Koran überhaupt nichts zu tun. Alles nur Zufälligkeiten, die von irgendwelchen Bösewichtern - an langen Haaren herbei gezogen - mit Islam und Koran ganz zu Unrecht in Verbindung gebracht werden. Der Islam ist friedlich.
Ich atme tief durch, eine Last fällt von meiner Schulter. Frau Nesenhöners AsF hat mich glücklich gemacht. Endlich ist das böse Missverständnis aufgeklärt. Kein Grund mehr, dem Islamismus kritisch zu begegnen. Gewalt und Koran haben nichts miteinander zu tun. Wir können uns entspannen. Der Innenminister muss gar nicht mehr den radikalen Mohammedanern nachspüren oder über Sicherheitsmaßnahmen sinnieren: - Alles überflüssig. -
Beruhigt setze ich mich auf den West-Östlichen-Diwan, greife zum heißen Kaffee. Und lange ins Regal - zum Buch, das den Geist des Friedens pflegt, zum Koran. Dort steht’s geschrieben von Mohammed, dem Propheten:
"Wahrlich in die Herzen der Ungläubigen werfe ich Schrecken. So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab. Solches, darum dass sie gegen Allah und seinen Gesandten widerspenstig waren. Oh ihr, die ihr glaubt, so ihr auf die schlachtbereiten Ungläubigen stoßet, so wendet ihnen nicht den Rücken zu." (Sure 8, Vers 12ff)
"Und bekämpft im Heiligen Krieg, wer euch bekämpft. Und erschlagt sie, wo immer ihr auf sie stoßt." (Sure 2, Vers 186f)
"Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann haut ihnen die Köpfe ab, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt, und fangt die überlebende Bande." (Sure 47 Vers 4)
Auch stoße ich noch auf eine Weisung an die Männer, die den Koran sicher auch für die Löhner Gleichstellungsbeauftragte interessant machen dürfte:
"So nehmet nach Gutbefinden nur eine, zwei, drei, höchstens vier Frauen. Fürchtet ihr aber auch so noch, nicht gerecht sein zu können, so nehmet nur eine Frau und lebt mit den Sklavinnen, die ihr euch erwarbet." (Sure 4, Vers 3) und ...
"Die rechtschaffenen Frauen sind gehorsam und sorgsam in der Abwesenheit ihrer Gatten. Diejenigen aber, von denen ihr fürchtet, dass ihre Widerspenstigkeiten euch erzürnen, warnet sie, verbannet sie in die Schlafgemächer und schlaget sie." (Sure 4, Vers 38) -
Das ist fürwahr überzeugend. Tatsächlich, ein Buch, das überreichlich den Wunsch nach Verständigung und Versöhnung ausstrahlt, das zudem geschickt und überzeugend für Partnerschaft und Gleichberechtigung in der Ehe wirbt.
Ein Buch, das wie kaum ein zweites den milden sozialdemokratischen Friedens-Geist atmet.
Ein Buch also, uns allen zu Recht von den Koran-Expert-Innen der AsF empfohlen und ans Herze gelegt.



WASSERKOPF =

Wie von Herakles berichtet wird, der nach Auskunft griechischer Sage weiland dem Seeungeheuer Hydra gleich der Wasserköpfe sieben abschlug, so erklärte der Wahlkämpfer Kurt Quernheim (Wahlkampf-Eigenwerbung: „kompetent – konsequent – verlässlich“) wenige Tage vor der Stichwahl (10.10.2004) um das Löhner Bürgermeisteramt, er wolle hier nicht wesentlich zurückstehen, sondern immerhin einen Wasserkopf abschlagen. Der Wasserkopf, den Quernheim sich vornahm, ist der personelle Wasserkopf im örtlichen Rathaus, bestehend aus einem markanten Stellenüberhang von gut zehn Prozent. Glaubhaft machte der Wahlkämpfer Q. dies herkulesartige Projekt mit Hinweis auf die Stadt Spenge, wo der dortige Bürgermeister Selbiges bereits erfolgreich geschafft habe. –
Rund zwei Jahre nach Quernheims Bestallung zum Bürgermeister scheint nun aber Quernheims Schwert stumpf geworden zu sein. Jetzt will er gar nichts mehr von seinen Wahlversprechen wissen (= „kompetent – konsequent – verlässlich“). -
Und der Wasserkopf im Rathaus ist natürlich auch - nach wie vor - unverändert vorhanden.



WASSERKRATER, MAGISCHER =

im Rahmen der Landesgartenschau gebohrtes Loch an der Grenze von Bad Oeynhausen. Wird an sonnigen Tagen regelmäßig mit pulsierendem Wassern ausgespült. Tieferer - philosophischer - Sinn des Kraters ist die gartenkünstlerische, bevölkerungsorientierte Veranschaulichung der gegenwärtigen städtischen Verschuldungslage nach rund 60-jähriger SPD-Dominanz.
Nachdem die LBA im Mai 2002 auch die Fehlplanung des Werretalhallen-Umbaues aufdeckte, sah sich der Kämmerer gezwungen, den haushaltspolitischen Offenbarungseid zu leisten und mit einer angekündigten Haushaltssperre den Notanker zu werfen.



WELTOFFENHEIT UND TOLERANZ (nur in dieser Kombination und Reihenfolge) =

sozialdemokratisches Synonym für den Verzicht auf die konsequente Kriminalitätsverfolgung und klare Offenlegung der genauen soziologischen Hintergründe (= überproportionale Tatbeteiligung bestimmter Bevölkerungsgruppen);
Weltoffenheit und Toleranz finden in Löhne insbesondere im Bereich des Bahnhofsumfeldes und der Alten Bünder Straße statt.



WERRE =

Flüsschen, das Löhne durchplätschert. Die Fließgeschwindigkeit korreliert mit der Bewegungsgeschwindigkeit mancher Verwaltungsbeamter im Rathaus (siehe u.a. Fortschritte bei der Innenstadtsanierung; Prüfung der Möglichkeiten, die EMR-Anteile zu verkaufen; Graffiti-Beseitigung [An der Sporthalle des Gymnasium wurden allein sieben Jahre zu Entfernung der Farbschmierereien benötigt]; zögerliche Ausbesserung der Gemeindestraßen; Entwicklung des Stadtbuskonzeptes).



ZICK-ZACK-KURS =

1. Fortbewegungsvariante alkoholtrunkener Automobilisten, die bisweilen im Wegeseitengraben ihr abruptes Ende findet oder auch schon mal dem Entzug der Fahrlizenz nach sich zieht (siehe BARRE-FRAKTION).
2. Fortbewegungsverhalten der vergleichbar agierenden CDU-Ratsfraktion vor der Kommunalwahl:
- erst gegen die Landesgartenschau - dann Übernahme der SPD-Position;
- erst für den Verbleib der Stadt in der Zweckverbands-Volkshochschule - dann Übernahme der SPD-Position;
- erst gegen die Quersubventionierung der DGB-Veranstaltung "Arbeit & Leben" - dann Übernahme der SPD-Position;
- erst gegen die überhöhte Löhner Beteiligung an den Folgekosten der Landesgartenschau ("Staatsbad-Sponsoring") - dann Übernahme der SPD-Position;
- erst gegen die Einrichtung einer Gesamtschule in Mennighüffen - dann Übernahme der SPD-Position;
- erst gegen die Partnerschaft mit der sandinistisch beherrschten Stadt Condega - dann Übernahme der SPD-Position;
- erst (im Wahlkampf) gegen die Verschmutzung öffentlicher Flächen durch Graffiti - dann Übernahme der SPD-Position, d.h. Ablehnung des LBA-Antrages zur Graffiti-Beseitigung (KulturA 26.11.2002, Ratssitzung 24.4.2002);
- anfangs gegen die zunehmende Verlagerung der Innenstadt in die Räumlichkeiten des Marktkaufs ["Die Firma Marktkauf hat bedauerlicher Weise zu keiner Zeit erkennen lassen, bei der Stadtkernentwicklung positiv mitzuwirken. Sie hat nur ihre eigenen Interessen entgegen den planerischen Vorgaben der Stadt Löhne verfolgt. Es ist daher auch nicht vorstellbar, einer Erweiterung durch eine Tankstelle [...] zuzustimmen. Eine solche Entwicklung wurde die Schaffung einer funktionsfähigen Innenstadt diametral auf den Kopf stellen und allen bisherigen Planungen zuwiderlaufen." (Köstring am 3.5.'97] - danach Übernahme der SPD-Position, die seit Jahren eine ständige Ausweitung der dortigen Verkaufsflächen unterstützt [Anmerkung von Köstring am 6.12.'01: "Was stört mich mein dummes Geschwätz von gestern!"]
- erst gegen die Verwaltungs-Verkehrsplanungen in Obernbeck (Nordbreite / Diekweg) - dann (auch mit Rücksicht auf ein dort wohnendes SPD-Ratsmitglied) Übernahme der SPD-Position.



... und - und - und ...


Es sind 7 User online

Rathaus-Telegramme


Bürgerinitiative Löhne

Gegen den Wahnsinn:
Dichtheitsprüfung !!!

BiL 2011

Diese Seite weiterempfehlen

... hier klicken

Lade-Station

  • LBA-Haushaltsrede 2011 vom März 2011 (ca. 270KB)
    Download
  • LBA-Anträge zum Haushalt 2011 (ca. 200KB)
    Download
  • Aktuelle Ausgabe der LBA-Zeitung 01/2011
    Download
  • LBA-Flyer 2010
    Download
  • LBA-Haushaltsrede 2010 vom Mai 2010 (ca. 230KB)
    Download
  • Ausgabe der LBA-Zeitung 01/2009 vom Juni 2009 (ca. 8,7MB)
    Download
  • LBA-Haushaltsrede 2009 (ca.95KB)
    Download
  • Ausgabe der LBA-Zeitung 02/2008 vom Dezember 2008 (ca. 780KB)
    Download
  • Ausgabe der LBA-Zeitung 01/2008 vom Oktober 2008 (ca. 750KB)
    Download
  • LBA-Haushaltsrede 2008 (ca. 112KB)
    Download
  • Ausgabe der LBA-Zeitung 02/2007 vom Dezember 2007 (ca. 650KB)
    Download
  • Ausgabe der LBA-Zeitung 01/2007 vom September 2007 (ca. 800KB)
    Download
  • LBA-Haushaltsrede 2007 (ca. 94KB)
    Download
  • 4. Ausgabe Löhne von A bis Z (März 2006) (ca. 592KB)
    Download
Aus Liebe zu Löhne: Löhner-Bürger-Allianz