Die Löhner-Bürger-Allianz kandidiert zusammen mit den
"Freien Wählern im Kreis Herford" zur Kommunalwahl 2004.
Kreis Herford, 03.09.2004. Zum Kreistag kandidiert
die Löhner-Bürger-Allianz am 26. September zusammen mit anderen
überparteilichen Wählergemeinschaften als „Freie Wähler
im Kreis Herford“ (FW). Schon Anfang 2003 kamen die Unabhängigen
Wählergemeinschaften (UWG) in Spenge und Kirchlengern mit der Löhner-Bürger-Allianz
(LBA) überein, eine kreisweite Wählergemeinschaft ins Leben
zu rufen, um zukünftig aktiv auch die Politik im Kreis Herford
gestalten zu können..
Die Erfahrungen in den Heimatgemeinden, dass viele kommunalpolitische
Entwicklungen schon Monate zuvor im Kreistag zur Entscheidung anstehen,
bevor überhaupt in den Städten und Gemeinden die Diskussion
darüber beginnt, machten deutlich: Es ist notwenig, den traditionellen
Parteien die Entscheidungsfindungen bzw. das politische Gestalten im
Kreis nicht allein zu überlassen. Im Sommer 2003 wurde dann gemeinsam
die Gründung vollzogen. Bei der Namensgebung orientierte man sich
an den erfolgreichen Wählergemeinschaften aus Baden-Württemberg
und Bayern, die dort landesweit bei Kommunalwahlen 30 bis 40 Prozent
der Wählerstimmen erzielen, und nannte die Wählergemeinschaft
„Freie Wähler im Kreis Herford“ (FW).
Anfang diesen Jahres ist es den Freien Wählern auch gelungen, in
der Stadt Bünde und der Gemeinde Hiddenhausen jeweils eine Unabhängige
Wählergemeinschaft (UWG) mit ins Leben zu rufen, die sich beide
auch an den Kommunalwahlen vom 26. September beteiligen.
Auch im Kreis Herford ist es eine Premiere, dass erstmals mit
den Freien Wählern eine Wählergemeinschaft zu den Kreistagswahlen
antritt. Es ist den FW gelungen, in 20 von 25 Wahlkreisen eigene Kandidaten
ins Rennen um die Wählergunst zu schicken. Die Reserveliste der
Freien Wähler ist eine gelungene Mischung von Kandidaten aus allen
Bevölkerungskreisen, von jungen Kandidaten und erfahrenen Kommunalpolitikern,
die z. T. bereits seit Jahrzehnten parlamentarische Arbeit für
die Bürger leisten.
Im Wahlprogramm der Freien Wähler wurden folgende politische
Schwerpunkte verankert:
- Sparsame Haushaltsführung, Schuldenabbau, gerechte Ausgabenpolitik
- Keine weiteren Gelder des Kreises Herford für MARTa, keine
Übernahme und keine Beteiligung an den MARTa-Betriebskosten
- Sanierung vor Neubauten: bessere Instandhaltung der Einrichtungen
des Kreises (Schulen und andere kreiseigene Gebäude)
- Sanierung der Kreisstraßen, Anlage von Rad und Fußwegen
- Lückenschluss der B 239 zwischen Kirchlengern und Herford,
Schutz des Werretales
- Förderung der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen Städten
und Gemeinden im Kreis bei Gewerbegebieten, Schulen, Musikschulen
und Bauhöfen
- Renaturierungs- und Aufforstungsmaßnahmen
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